Unsere Familie


das aktuellste Bild von uns vier aus dem Jahre 2006
Wir vier sind ein tolles Team!! Natürlich hat jeder seine Stärken und Schwächen und es gibt jede Menge Probleme, die bewältigt werden müssen. Wir als Eltern haben kein Problem damit, ein behindertes Kind zu haben.
Der Spruch "Geistig behindert ist auch normal" stimmt voll und ganz. Natürlich ist es nicht immer leicht, mit Menschen, die anders sind, richtig und unbefangen umzugehen.
Uns sind Sonja's "Besonderheiten" selbstverständlich, auf Außenstehende wirkt sie natürlich ganz anders. So langsam kommt sie ja auch aus dem Alter, bei dem kleinkindliches Verhalten ( das sie oft an den Tag legt ) akzeptiert wird.
Bsp. Sonja nimmt schnell intensiven Kontakt mit Fremden auf, was uns oft Konflikte eingebracht hat. Wir haben versucht, ihr eine gewisse Distanz zu Fremden beizubringen, mehr oder weniger erfolgreich. Dies hat zu dem typischen Satz geführt: "Kennst Du mich?" Kommt ein Ja, ist Sonja regelrecht erleichtert, da sie nun drauflosfragen darf.
Sonja ist eigentlich ein ganz liebes und freundliches Kind. Und dann kommt das Aber: Sie kann schrecklich anstrengend sein. Bsp. Sie kann kaum Zeiträume einschätzen und so fragt sie oft im Minutentakt, wann wir weggehen, ankommen, ... Oder: sie ist sehr wehleidig, ein Schnackenstich ist oft ein dramatischer Einschnitt in ihr Wohlbefinden.

 

Sonja mobil: Sonja ist nicht gerade eine Sportskanone. Sie meidet jede Art von Anstrengung, lange Spaziergänge sind ihr noch heute eine Qual. Ihr Anhängefahrrad liebte sie, da musste man ja auch nicht treten, wenn man keine Lust mehr hatte!
Aber seit ihrem 10. Lebensjahr kann sie nun alleine fahren und wir schaffen auch schon mal eine längere Radtour. Allerdings geht es bei uns ständig bergauf und bergab. Und weder das eine noch das andere fördert Sonja's Wohlbefinden.
Im Dorf ist sie oft alleine mit dem Fahrrad unterwegs.

mit dem Anhängefahrrad um den Altmühlsee

So lässt sich gut wandern!

 

Stichwort "Integration" Uns ist es ein großes Anliegen, Sonja in die Gesellschaft zu integrieren. Wir werden dabei voll von unserer Familie, unseren Freunden und Nachbarn unterstützt. Danke!

Krippenspiel in unserer Kirche.
Sonja bringt dem Jesuskind ein Geschenk

der erste öffentliche Auftritt
mit der Volkstanzgruppe Aurach

 

Unser Zuhause: Sonja ist im Dorf bei allen willkommen, jeder nimmt sie so, wie sie ist. Gut, daß es auf unseren Straßen relativ ruhig zugeht, denn von Zuverlässigkeit im Straßenverkehr kann keine Rede sein.

wir wohnen in Hinterholz,einem kleinen idylischem Dorf
mit ca 50 Einwohnern, davon 12 Kinder
Wollt Ihr noch wissen, wo das ist? Hinterholz gehört zum Landkreis Ansbach, ist in Mittelfranken und das ist wiederum ein Teil Bayerns.(Obwohl wir Franken nicht unbedingt stolz darauf sind, auch Bayern zu sein!)

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